Galerie 2015 - Arthur Salner

Arthur Salner

2004 -2014

Städtische Galerie Theodor von Hörmann Imst, Stadtplatz 11
Ausstellungsdauer: 28. Mai - 25. Juli 2015
Eröffnung: Donnerstag, 28. Mai, 19 Uhr
Zur Ausstellung in Imst: Die Ausstellung in der Städtischen Galerie Theodor von Hörmann umfasst eine Auswahl von Bildern aus dem letzten Dezennium, die zum größten Teil noch nie gezeigt worden sind.

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Einladung/Programm zur Ausstellung

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 Abbildung: O. Titel, 2012. Foto: David Steinbacher/www.fotowest.com

Arthur Salner beschäftigt sich seit Jahren mit den raumkonstituierenden Möglichkeiten der Malerei. Angesichts der virtuellen Räume des Internets hatte sich der reale Raum der Postmoderne neu zu definieren, seine geografischen, sozialen und ästhetischen Bedingungen zu hinterfragen. In Abwendung vom Glauben an die alleinigen Wirkungsmächte der Zeit wendet sich die Diskussion dem Raum, als dem kulturbedingten Faktor zu.

Quelle: Arthur Salner, Bildraum - Raumbild, Südtiroler Kulturinstitut, Katalog zur Ausstellung 2012.

Abstrakte Bildräume
Salners malerische Bildgründe sind abstrakte sphärische Welten, die sowohl in den Realraum pulsierend heraustreten als auch ihr Fenster öffnen und in die illusionistische Tiefe tendieren. Obwohl sie flach konstituiert sind, erzeugen sie eine vibrierende Räumlichkeit. In der österreichischen zeitgenössischen Malerei sind verwandte Positionen, wie bei Erwin Bohatsch, Herbert Brandl und Walter Vopava auszumachen. Auch in der Beschaffenheit der „geometrischen“ Motive ist bei Salner ein Changieren zwischen Fläche und Raum zu erkennen. Des Öfteren verbindet und koppelt der Künstler die dunklen Motive aneinander, wodurch aus einem primär flächigen Nebeneinander ein räumliches, ja architektonisches Hintereinander entsteht. Aus den elementaren Formen wird ein räumliches Gebilde in verkürzter Optik kreiert.

Auszug aus einem Katalogtext von Florian Steininger, Kurator am Austria Kunstforum, Wien

Rahmenprogramm - Künstlergespräch
Do, 23.07.2015, 12 - 15 Uhr: Der Künstler Arthur Salner ist anwesend und führt im Rahmen der ORF Radio Tirol-Sendung „Sommerfrische" durch die Ausstellung.

Zur Person des Künstlers: 1956 geboren in Galtür 1975 - 1977; Studium der Germanistik an der Universität Innsbruck; 1977 - 1979 Studium der Graphik an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Melcher; 1997 Österreichisches Staatsstipendium für Bildende Kunst; 2000 Großes Stipendium für Bildende Kunst; 2002 Projekt Memento zur Lawinenkatastrophe in Galtür 1999 (Neugestaltung 2009);

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