Mit der Erweiterung des Widumparkplatzes setzt die Stadtgemeinde Imst ein wichtiges Mobilitätsprojekt im Stadtzentrum um. Neben einer deutlichen Kapazitätserweiterung stehen auch ökologische Maßnahmen, eine verbesserte Verkehrsführung sowie eine attraktivere Gestaltung des öffentlichen Raums im Fokus. Baustart ist am 1. Juni, die Fertigstellung ist für Mitte September 2026 geplant.
Die Erweiterung des Widumparkplatzes im Bereich der Pfarrgasse wird in den Sommermonaten umgesetzt. Baustart für das wichtige Mobilitätsprojekt in der Imster Innenstadt ist der 1. Juni 2026. Ab diesem Zeitpunkt ist der Parkplatz aufgrund der Bauarbeiten für sämtliche Fahrzeuge gesperrt.
Während der Bauphase werden die Benutzer:innen ersucht, auf umliegende Parkflächen sowie auf die Tiefgarage des Pflegezentrums auszuweichen. Die Fertigstellung ist rechtzeitig zum Beginn des neuen Kindergarten- und Schuljahres. Besitzer:innen von Anrainerparkkarten werden gebeten, sich beim städtischen Verkehrs- und Sicherheitsreferat (+43 5412 6980-23) zu melden.
„In diesem zentralen und stark frequentierten Bereich entstehen zusätzliche, bewirtschaftete Parkflächen. Die Anzahl der Stellplätze wird mehr als verdoppelt. Gleichzeitig werden ökologische Maßnahmen umgesetzt und versiegelte Flächen reduziert“, informiert Bürgermeister Stefan Weirather. Konkret wird die Zahl der Stellplätze von derzeit 45 auf rund 100 erhöht.
„Als Obfrau des Ausschusses für Stadtentwicklung und Innovation freue ich mich, dass wir mit der Erweiterung des Widumparkplatzes einen wichtigen Beitrag zu einer lebenswerten und gut erreichbaren Innenstadt leisten. Mein besonderer Dank gilt der städtischen Bauabteilung und Menghin ZT für die großartige fachliche Ausarbeitung und der Pfarre Imst für die kooperative Zusammenarbeit“, betont Stadträtin Pia Walser.
Die derzeit von der Stadtgemeinde Imst von der Pfarre angemietete Fläche wird im Zuge der Umsetzung des Erweiterungsprojekts mehr als verdoppelt. Aufgrund der erforderlichen Investitionen wurde eine grundsätzlich unbefristete Vertragsdauer mit einem Kündigungsverzicht von 30 Jahren vereinbart.
Der Gemeinderat stimmte dem „Mietvertrag Parkplätze Pfarrwidum“ in seiner Sitzung am 3. März 2026 einstimmig zu.
In der ersten Bauphase des Erweiterungsprojekts wird die Zufahrt zum Widumparkplatz verbreitert. Künftig entstehen eine eigene Ein- sowie eine eigene Ausfahrtsspur.
Im Zuge dieser Arbeiten wird in diesem Bereich eine neue Stützmauer errichtet. Gleichzeitig wird die Wasserleitung in das Parkplatzgelände mitverlegt. Durch die zweispurige Zufahrt können sich Pkw künftig ungehindert begegnen, wodurch die Verkehrssicherheit deutlich erhöht wird.
Nach Abschluss der Verbreiterungsmaßnahmen folgt im nächsten Schritt die Abtragung des bestehenden Parkplatzes, um das gesamte Grundstück neu zu gestalten.
Die Oberflächenwässer werden künftig direkt auf dem Gelände versickert und müssen nicht mehr in die Pfarrgasse abgeleitet werden. In den dafür vorgesehenen Entwässerungs- bzw. Versickerungsmulden werden zusätzlich Bäume gepflanzt. Neben diesen ökologischen Maßnahmen werden auch bestehende, bislang verbaute Flächen entsiegelt.
Die neu errichteten Parkplätze werden nicht asphaltiert, sondern mit Rasengittersteinen ausgeführt. Lediglich die Fahrbahnen zwischen den Stellplätzen erhalten eine Asphaltierung. Trotz der geplanten Verdopplung der Stellplatzanzahl können durch diese Maßnahmen rund 200 Quadratmeter versiegelter Fläche rückgebaut werden.
„Ein Teil der Grundparzelle bleibt zudem weiterhin begrünt und wird in der zweiten Projektphase einer Neugestaltung unterzogen. Durch all diese Maßnahmen möchten wir die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich steigern“, so Stadträtin Walser.
Die rund 100 Stellplätze umfassen zwei E-Ladestationen und zwei Behindertenparkplätze. Ergänzt wird das Angebot durch Fahrradabstellplätze.
Zusätzlich werden zwei neue Fußwegverbindungen geschaffen: Einerseits über die Malchbachgasse in Richtung Bergl/Rosengartenschlucht bzw. Stadtzentrum, andererseits über den Garten des Vereinshauses zur Pfarrgasse.
Damit wird der Widumparkplatz künftig auch für Fußgänger:innen deutlich besser erreichbar und in das bestehende Wegenetz integriert.
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