Zitterpappel als Jahrgangsbaum 2025 im Imster Stadtpark gepflanzt

Für den Geburtsjahrgang 2025 hat die Stadtgemeinde Imst im Stadtpark bei der Landesmusikschule eine Zitterpappel (Populus tremula) gepflanzt. Der sogenannte Jahrgangsbaum steht symbolisch für das Ankommen und Verwurzeln der jüngsten Bürgerinnen und Bürger in Imst. Ausschussobfrau Laura Moser zeigte sich erfreut über das große Interesse an dieser besonderen Initiative, die den Zusammenhalt und die Verbundenheit zur Stadt von Beginn an stärken soll.


Nach einer Rotbuche, einer Schwarzkiefer und einer Mehlbeere wurde im Stadtpark bei der Landesmusikschule nun bereits der vierte Jahrgangsbaum der Stadtgemeinde Imst gepflanzt – gewidmet allen Kindern, die im Jahr 2025 geboren wurden. Heuer fiel die Wahl auf eine Zitterpappel (Populus tremula), auch Espe genannt. Insgesamt erblickten im vergangenen Jahr über 90 Kinder in der Stadt Imst das Licht der Welt.

Die Pflanzung wurde vom städtischen Bauhof durchgeführt. Die offizielle Feier fand am Freitag, dem 8. Mai – traditionell vor dem Muttertag – statt. Zahlreiche Mütter, Väter, Großeltern sowie weitere Familienangehörige und Freunde folgten der Einladung der Stadtgemeinde Imst und nahmen an der feierlichen Übergabe des Jahrgangsbaums teil.

Jahrgangsbaum soll das Leben begleiten

Ersatzgemeinderätin Laura Moser, Obfrau des Ausschusses für Familien, Senior:innen, Inklusion, Diversität und Gemeinwesenentwicklung, zeigte sich erfreut über das große Interesse an der mittlerweile vierten Auflage der Inititaive. Auch Ausschussobfrau-Stellvertreter Stadtrat Richard Aichwalder sowie Ausschussmitglied Ersatzgemeinderätin Maria-Luise Braun zeigten sich begeistert.

Wir feiern im Rahmen der Pflanzung das Leben. Die Idee hinter dieser Aktion ist es, dass der Baum die Kinder ihr ganzes Leben lang begleitet. Gleichzeitig steht er symbolisch für das Ankommen und das Verwurzeln der neuen Bürgerinnen und Bürger in Imst. Der Baum wächst mit den Kindern mit – und besonders die Zitterpappel ist ein schnell wachsender Laubbaum. Ich finde es sehr schön, dass heute die Namensbänder angebracht und die ersten Fotos mit den Babys gemacht werden“, erläuterte Ausschussobfrau Moser.

Der Jahrgangsbaum soll darüber hinaus ein fester Bestandteil im Leben der Kinder werden und künftig auch als Treffpunkt dienen. Bei besonderen Anlässen wie Einschulung, Erstkommunion, Firmung sowie bei Schul- und Lehrabschlüssen oder Klassentreffen bietet er ein bleibendes und symbolträchtiges Fotomotiv.

Viele Erinnerungsfotos und gemütliche Verweilzone

Im Rahmen des Festes hatten die jungen Imster Erdenbürgerinnen und Erdenbürger die Möglichkeit, die bunten Namensschleifen, die ihnen im Vorfeld zugesandt worden waren, am Baum anzubringen. Zahlreiche Familien nutzten die Gelegenheit, gleich ein erstes Erinnerungsfoto mit ihrem Nachwuchs vor der Zitterpappel zu machen. Dafür wurde eigens ein dekorativer Bilderrahmen als Fotomotiv aufgestellt.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Edo Krilic von der Landesmusikschule Imst mit seinem Akkordeon. Im Anschluss klang die Veranstaltung in der gemütlich gestalteten Verweilzone bei Erfrischungsgetränken und Kuchen in geselliger Atmosphäre aus.

Info-Stände zu den Themen Kinder und Familie

Begleitend zur Veranstaltung präsentierten sich zahlreiche Einrichtungen und Initiativen mit Informationsständen rund um die Themen Kinder und Familie. Mit dabei waren die Stadtgemeinde Imst (Ausschuss für Familien, Senior:innen, Inklusion, Diversität und Gemeinwesenentwicklung), die Stadtbücherei Imst, die Elternberatung des Landes Tirol, das Eltern-Kind-Zentrum, der Verein GIL (Gesund ins Leben) sowie die Aktion Tagesmütter und -väter.

Zudem wurde an die Eltern eine Info-Mappe der Stadt Imst verteilt, die umfassende Informationen rund um Baby, Kinder und Familie enthält.

Für die Organisation der Feier zeichneten sich Kirsten Mayr vom Büro für Diversität und Integration der Stadt Imst sowie Johanna Heumader-Schweigl von „Miteinand in Imst“ verantwortlich.

Projekt wird in der aktuellen Gemeinderatsperiode fortgesetzt

Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2023 wird das Projekt „Jahrgangsbaum“ in der aktuellen Gemeinderatsperiode fortgeführt. Auch im kommenden Jahr wird im öffentlich zugänglichen Stadtpark wieder ein Baum gepflanzt, dessen Setzung traditionell am Freitag vor dem Muttertag gefeiert wird.

Initiiert wurde das Projekt von Barbara Venier und in weiterer Folge im zuständigen Ausschuss weiterentwickelt. „Das Ganze kommt sehr gut an. Es zeigt einmal mehr, dass große Ideen nicht viel Geld kosten müssen. Mit einem vergleichsweise einfachen Event kann vielen Menschen nachhaltig Freude bereitet werden“, betont Stadtrat Richard Aichwalder.


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