An drei Schulstandorten in Imst leisten ehrenamtliche Schülerlotsen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit von Schulkindern. Im Rahmen des jährlichen „Lotsenfrühstücks“ bedankten sich die Stadtgemeinde Imst und die Polizei bei den engagierten Freiwilligen für ihren Einsatz. Zudem konnte das neue Projekt „SuS als Lots*innen“ an der IT Mittelschule Imst erfolgreich umgesetzt werden.
Im Rahmen des traditionellen „Lotsenfrühstücks“ bedankte sich die Stadtgemeinde Imst bei den ehrenamtlichen Schülerlotsen für ihren wertvollen Einsatz. Die Dankesveranstaltung fand am 9. April in der IT‑Mittelschule Imst statt und machte die große Bedeutung dieses freiwilligen Engagements für die Verkehrssicherheit von Schulkindern deutlich.
Derzeit sind die Lotsinnen und Lotsen an drei Schulstandorten im Einsatz – an der Volksschule Oberstadt, der Volksschule Unterstadt (Lutterottistraße) sowie im Schulzentrum Auf Arzill. Mit ihrem täglichen Einsatz tragen sie maßgeblich zur Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg bei und fördern zugleich das soziale Miteinander in der Gemeinde.
Im Rahmen des Lotsenfrühstücks wurde den ehrenamtlichen Schülerlotsinnen und ‑lotsen von Seiten der Stadtgemeinde Imst, „Miteinand in Imst“ sowie der Polizei großer Dank und viel Anerkennung ausgesprochen. Verkehrsreferent und 1. Vizebürgermeister Thomas Schatz hob die besondere Bedeutung dieses freiwilligen Engagements hervor: „Einmal für die Verkehrssicherheit unserer Kinder und zum anderen auch als soziales Miteinander. Ein freundliches ‚Guten Morgen‘ vom Lotsen lässt die Kinder oft leichter in den Tag starten.“
Auch Ersatz‑Gemeinderätin Laura Moser, Obfrau des Ausschusses für Familie, Senior:innen, Inklusion, Diversität und Gemeinwesenentwicklung, würdigte den wertvollen Beitrag der Ehrenamtlichen.
Seitens der Polizei bedankte sich Engelbert Plangger, Kommandant der Polizeiinspektion Imst, persönlich für die verlässliche Unterstützung und betonte deren zentrale Rolle für die Schulwegsicherung: „Ohne euch wäre die Schulwegsicherung nicht mehr möglich!“ Gleichzeitig erneuerte er den Appell an die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die bestehenden Verkehrsregelungen rund um die Schulen, insbesondere die temporäre Schulstraße in der Franz‑Xaver‑Renn‑Straße, konsequent einzuhalten.
Die ehrenamtlichen Lotsinnen und Lotsen zeigten sich durchwegs sehr positiv in Bezug auf ihre Tätigkeit und signalisierten ihre Bereitschaft, auch im kommenden Schuljahr wieder mitzuwirken. Gleichzeitig wird zur langfristigen Absicherung des Dienstes weiterhin nach zusätzlichen Freiwilligen gesucht. Interessierte können sich bei Johanna Heumader‑Schweigl von „Miteinand in Imst“ (Tel. +43 664 60698291, E-Mail: gemeinwesen@imst.gv.at) melden.
Mit dem Lotsenfrühstück setzte die Stadtgemeinde Imst ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für freiwilliges Engagement und unterstrich die wichtige Rolle des Ehrenamts für eine sichere und lebenswerte Gemeinde.
Ein weiterer positiver Schwerpunkt ist das neue Projekt „SuS als Lots*innen“, bei dem Schülerinnen und Schüler selbst Verantwortung im Bereich der Schulwegsicherung übernehmen. Das Projekt hat sich erfolgreich etabliert und wird von der IT Mittelschule Imst, der Schulsozialarbeit sowie den beteiligten Organisationen unterstützt. Sowohl Direktor Jörg Schlatter als auch die Schulsozialarbeiterinnen Tamara Mungenast und Katja Friedl stehen voll hinter der Initiative.
Die teilnehmenden Jugendlichen zeigen dabei ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und nehmen ihre freiwillige Aufgabe als Lots*innen jeweils donnerstags mit großem Engagement und hoher Zuverlässigkeit wahr.
Johanna Heumader Schweigl von „Miteinand in Imst“ unterstreicht den Wert des Projekts: „Man kann jungen Menschen durchaus etwas zumuten. Das bestärkt sie in ihren Fähigkeiten und macht sie mutig.“