
Mit dem Trinkwassermapping Tirol steht ein digitales Instrument zur Verfügung, das einen Überblick über die öffentlichen Trinkbrunnen ermöglicht.
© Othmar Kolp
Das Trinkwassermapping in Tirol zeigt eindrucksvoll, wie gut die Versorgung mit frei zugänglichem Trinkwasser ausgebaut ist: Über 1.500 Trinkbrunnen sind aktuell landesweit erfasst und bieten einen kompakten Überblick über Standorte, Ausstattung, Betreiber und Zugänglichkeit. Ziel der Initiative ist es, die Nutzung von hochwertigem Trinkwasser zu fördern und sowohl Einheimischen als auch Gästen eine einfache Orientierung zu ermöglichen. Auch die Stadt Imst trägt mit derzeit 42 registrierten Brunnen aktiv zu diesem wachsenden Netzwerk bei und unterstreicht damit die Bedeutung einer nachhaltigen und transparenten Wasserversorgung. Alle Infos und die digitale Karte auf www.tirol.gv.at/trinkwassermapping-tirol.
Mit seinen zahlreichen Quellen, klaren Gebirgsseen und wasserreichen Gletscherflüssen zählt Tirol zu den wasserreichsten Regionen Europas. Diese natürliche Vielfalt prägt das Land und sorgt zugleich für eine ausgezeichnete Versorgung mit frischem Trinkwasser. Mit dem Trinkwassermapping Tirol steht der Bevölkerung ein digitales Instrument zur Verfügung, das einen flächendeckenden und leicht zugänglichen Überblick über die öffentlichen Trinkbrunnen im Land ermöglicht. Präsentiert wurde die Karte vor einem Jahr, mittlerweile sind über1.500 Trinkwasserbrunnen erfasst – und es werden laufend mehr. In der Stadt Imst sind aktuell 42 Brunnen registriert - vom Brunnen Am Bergl bis zum "Guter Hirte & Schulbrunnen" beim Vereinshaus.
„Wasser ist Leben: Unser Ziel ist es, das wertvolle Tiroler Trinkwasser für alle sichtbar und verfügbar zu machen – nicht nur an Hitzetagen. Mit dem neuen Trinkwassermapping bieten wir einen Service, der nicht nur Orientierung schafft, sondern auch Transparenz: Jede und jeder kann mit wenigen Klicks nachvollziehen, wo sich der nächste öffentliche Brunnen befindet und welche Ausstattung dieser bietet“, erklärt Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele.
Trinkwassermapping Tirol: Die aktuell angeführten Trinkwasserbrunnen in der Stadt Imst.
Ausstattung, Barrierefreiheit und Zugänglichkeit: Mehr als nur ein Standortplan
Die Datenbank wächst stetig: Waren es mit Start im Mai 2025 noch rund 250 Brunnen, sind aktuell über 1.500 Brunnen auf der digitalen Landkarte eingezeichnet. Gemeinden melden ihre Trinkwasserbrunnen dem Land Tirol ein. Dann wird die Informationen in das digitale Mapping integriert. Damit entsteht eine laufend aktualisierte Übersicht, die Tirols Bevölkerung wie auch Gästen einen unkomplizierten Zugang zu Trinkwasser ermöglicht.
Das Trinkwassermapping liefert zudem detaillierte Informationen zu jedem registrierten Brunnen: So ist ersichtlich, ob Flaschen leicht befüllbar sind, der Brunnen barrierefrei zugänglich ist und ob eine regelmäßige Qualitätsprüfung erfolgt. Ebenso finden sich Angaben zum Betreiber, zu den jeweiligen Betriebszeiten sowie ein aktuelles Bild des Brunnens.
Ein Werkzeug für alle
Das Trinkwassermapping ist über die Website des Landes Tirol abrufbar und wird laufend erweitert. So entsteht Schritt für Schritt ein vollständiges Bild über die Vielfalt der Tiroler Trinkwasserbrunnen – vom Stadtzentrum bis hin zu alpinen Lagen.
Weitere Informationen und die digitale Karte finden sich unter www.tirol.gv.at/trinkwassermapping-tirol.
Trinkwassermapping des Landes Tirol.