Mit der Einführung der neuen Parkraumbewirtschaftung setzt die Stadtgemeinde Imst einen wichtigen Schritt hin zu einer geordneten und fairen Nutzung der stark frequentierten Freizeit- und Bergbahnparkplätze. Seit 1. Juni 2026 ist das neue System im Regelbetrieb. Im Fokus stehen dabei eine einfache Handhabung, transparente Tarife sowie flexible Lösungen wie das Jahresticket zum Preis von 60 Euro und die Einbindung bestehender Angebote wie des Erlebnistickets der Imster Bergbahnen.
Seit 1. Juni 2026 ist die neue Parkraumbewirtschaftung auf den Freizeit- und Bergbahnparkplätzen in der Stadt Imst in Betrieb. Die technische Infrastruktur – bestehend aus Parkautomaten, kamerabasierten Free-Flow-Systemen sowie entsprechender Beschilderung – wurde planmäßig in Betrieb genommen. Die neuen Regelungen gelten für die Parkplätze in Hoch-Imst, beim Schwimmbad sowie beim Sportzentrum/Glenthof. Bestehende Kurzparkzonen im Imster Stadtgebiet bleiben weiterhin unverändert und sind von der neuen Regelung nicht betroffen.
Die Stadtgemeinde Imst hat im Zuge des Starts umfassend über alle verfügbaren Kanäle informiert. Sämtliche Informationen sowie häufig gestellte Fragen und Antworten sind weiterhin übersichtlich online auf der Homepage sowie in der GEM2GO-App unter „Parken in Imst“ abrufbar. Bei Fragen zur Parkraumbewirtschaftung oder bei Unterstützung im Umgang mit der Parkster‑App steht das städtische Verkehrs‑ und Sicherheitsreferat (+43 5412 6980-23) zu den Amtszeiten von Montag bis Freitag zur Verfügung.
FAQ - Fragen und Antworten zum Thema Parken auf: www.imst.gv.at/Parkraumbewirtschaftung_Freizeitflaechen
Die Parkflächen bei Sportstätten und Bergbahnen sind ganzjährig stark ausgelastet. Die bisher kostenlose Nutzung verursachte jedoch hohe laufende Kosten für Wartung, Reinigung und Winterdienst. Mit der Einführung der Parkraumbewirtschaftung soll eine nachhaltige Finanzierung dieser wichtigen Infrastruktur gewährleistet werden.
„Bei der Ausgestaltung der Parkraumbewirtschaftung wurde bewusst auf moderate Tarife und praktikable Lösungen geachtet. Ziel ist es, insbesondere regelmäßige Nutzerinnen und Nutzer – etwa im Sport- und Freizeitbereich – nicht übermäßig finanziell zu belasten und gleichzeitig die Infrastruktur dauerhaft abzusichern“, betont Verkehrsreferent und 1. Vizebürgermeister Thomas Schatz.
Auf allen Freizeit‑ und Bergbahnparkplätzen sind die ersten 30 Minuten kostenlos. Danach beträgt die Parkgebühr 80 Cent pro Stunde, das Tagesmaximum liegt bei 4,00 Euro. Für die Zeit von 22:00 bis 6:00 Uhr gilt ein Pauschaltarif von 2,00 Euro. Das Busparkticket in Hoch‑Imst kostet 8,00 Euro. Alle Tarife orientieren sich an der bestehenden städtischen Gebührenordnung.
Für regelmäßige Nutzerinnen und Nutzer steht eine Jahreskarte um 60 Euro zur Verfügung:
Erhältlich:
Wichtige Hinweise:
Schritt_für_Schritt_Anleitung_Jahresparkkarte_365.pdf herunterladen
Anleitungsvideo zum Kauf eines Jahresticktes mit der Parkster-App auf Facebook
Anleitungsvideo zum Kauf eines Jahrestickets mit der Parkster-App auf Instagram
Beim Erlebnisticket (Ganzjahressaionkarte) der Imster Bergbahnen ist das Parken inkludiert:
Schritt_für_Schritt_Anleitung_Übergangsticket_bis_30.11.2026_final.pdf herunterladen
Für Personen mit einem gültigen Behindertenausweis bleibt das Parken weiterhin kostenlos. Bei der Nutzung von Parkflächen mit Parkautomaten (Hoch‑Imst Süd und Schwimmbad) genügt es, den Behindertenausweis gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe zu hinterlegen.
Auf Parkflächen mit kamerabasiertem Free‑Flow-System (Hoch-Imst Nord, Sportzentrum und Glenthof) ist hingegen eine Freischaltung des Kennzeichens erforderlich. Diese erfolgt im Stadtamt Imst (Verkehrs- und Sicherheitsreferat) zu den Amtszeiten von Montag bis Freitag nach Vorlage des Behindertenausweises.
Neue_Parkraumbewirtschaftung_Stadt_Imst.pdf herunterladen