Bürgermeister Stefan Weirather gab beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadtgemeinde Imst einen Rück- und Ausblick auf die aktuellen Themenbereiche und die vielfältigen Herausforderungen der Stadtpolitik. Auch heuer gaben sich wieder zahlreiche Gäste aus Politik, Tourismus, Verwaltung und Wirtschaft sowie Vertreter:innen der Blaulichtorganisationen und Vereine ein Stelldichein im Stadtsaal.
Am 7. Jänner versammelten sich zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Verwaltung, Kultur, Bildung und Gesellschaft sowie Vertreter:innen der Blaulichtorganisationen, Vereine und Institutionen beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadtgemeinde Imst im Stadtsaal.
Bürgermeister Stefan Weirather begrüßte unter anderem Bezirkshauptfrau Eva Loidhold, Bundesrat und AK-Tirol-Vizepräsident Christoph Stillebacher, VP-Klubobmann LA Jakob Wolf, LK-Bezirksstellenleiter Otmar Juen, WK-Bezirksobmann Joe Huber, AK-Bezirksstellenleiter Günter Riezler, David Schmid (Rotes Kreuz), Engelbert Plangger und Michael Haid (Polizei), Bezirks- und Stadtfeuerwehrkommandant Roland Thurner, Imst-Tourismus-Obmann Paul Auderer, Fasnachtsobmann Manfred Waltner sowie zahlreiche Bürgermeisterkollegen, Stadt- und Gemeinderät:innen, Ehrenbürger Alt-Bgm. Gerhard Reheis, die Ehrenzeichen- und Ehrenringträger sowie Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung und der Stadtwerke. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Band „Cappuccino Hot“.
In seiner Neujahrsansprache gab Bürgermeister Stefan Weirather dann einen Rück- und Ausblick auf abgeschlossene und laufende Projekte sowie die aktuellen Herausforderungen.
„Die letzten Jahre waren nicht einfach. Weltweite Krisen und Kriege wirken sich bis auf die Gemeindeebene aus. Bund, Länder und Gemeinden kämpfen mit knapper werdenden Mitteln. Der Finanzausschuss hat sich zwölf Mal getroffen, um mögliche Einsparungen zu diskutieren. Nach vielen Gesprächen ist es uns gelungen, ein ausgeglichenes Budget zu beschließen.“ Im Voranschlag 2026 gibt es keinen Abgang und keine Neuverschuldung. Insgesamt investiert die Stadtgemeinde Imst 4,41 Millionen Euro, die überwiegend in die heimische Wirtschaft fließen und zusätzliche Wertschöpfung in der Region schaffen. Zusammen verfügen die Stadtgemeinde Imst und die Stadtwerke über ein Budget von rund 60 Millionen Euro.
„Die Ertragsanteile aus dem Steuerkuchen sind von 2002 bis 2024 nur minimal gestiegen, während die Ausgaben um 30 Prozent zugenommen haben. Allein für die Daseinsvorsorge überweisen wir als finanzstarke Gemeinde an das Land Tirol 9,3 Millionen Euro, während nur 3,3 Millionen Euro zurückfließen. Dank der Stadtwerke konnten wir in schwierigen Zeiten auf Gewinnentnahmen zurückgreifen. Dennoch wird der finanzielle Spielraum enger und nicht alles wird umsetzbar sein“, betonte Weirather.
Imst bleibt der stärkste Wirtschaftsraum im Tiroler Oberland. „Wir sind breit aufgestellt und auch die Kommunalsteuer entwickelt sich positiv – 2026 erreichen wir erstmals die Sieben-Millionen-Euro-Grenze. Derzeit gibt es rund 1.000 Betriebe mit über 10.000 Arbeitsplätzen. Nach wie vor gibt es Anfragen von Firmen, die sich in unserer Stadt ansiedeln wollen“, freut sich der Bürgermeister.
Auch in Sachen Infrastruktur steht die Stadt Imst gut da. Von den vielen überregionalen Angeboten im Kultur- und Sportbereich profitieren zudem auch die Umlandgemeinden.
Es folgte ein informativer Überblick über bereits getätigte und laufende Investitionen:
Viel Lob und Dank für die jahrelange gute Zusammenarbeit erhielt Stadtamtsdirektor Martin Schönherr, der sich zur Jahresmitte in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Als sein Nachfolger wurde beim Neujahrsempfang erstmals Alexander Zanon vorgestellt. Der Jurist aus Zams tritt im März offiziell seinen Dienst als neuer Stadtamtsdirektor an.
Zum Abschluss seiner Neujahrsansprache zeigte sich Bürgermeister Weirather trotz aller Herausforderungen optimistisch und zuversichtlich: „Heuer findet wieder die Bubabefasnacht am 8. Februar statt – ein Highlight in unserer Stadt. Mein Dank gilt allen Beteiligten und Helfern sowie den Blaulichtorganisationen. Bedanken möchte ich mich auch beim Stadt- und Gemeinderat sowie bei allen Ausschüssen für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. In diesem Sinne wünsche ich allen Anwesenden viel Glück, Gesundheit und vor allem Zufriedenheit für das neue Jahr 2026.“
Der 1. Vizebürgermeister Thomas Schatz erwiderte den Dank im Namen des Stadt- und Gemeinderates und wünschte Bürgermeister Stefan Weirather vor allem Gesundheit, Tatkraft und Weitsicht.
„Es war ein herausforderndes Jahr, viele schwierige Entscheidungen mussten getroffen werden. Unser Bürgermeister hat den Mut gezeigt, auch unbequeme Wege zu gehen, wenn es zum Wohle der Stadtgemeinde war. Die Zusammenarbeit ist kollegial und geprägt von Begegnungen auf Augenhöhe. Trotz schwieriger Zeiten können wir positiv in die Zukunft blicken – gemeinsam werden wir den Weg schaffen.“
Der Gemeinderat von Imst verfolgt ein gemeinsames Ziel: das Beste für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Daher will man auch das Jahr 2026 mit Zuversicht und Teamgeist gestalten.