Neuer Bypass beim Kreisverkehr „Auf Arzill“ in Imst eröffnet

In der Stadt Imst wurde ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Verkehrssituation und zur Förderung nachhaltiger Mobilität umgesetzt. Die Landesstraßenverwaltung errichtete einen neuen Bypass beim Kreisverkehr „Auf Arzill“. Von der B 189 Mieminger Straße mündet eine eigene Fahrspur direkt in die Meraner Straße - 150.000 Euro wurden vom Land investiert. Parallel dazu wurde von der Ötztaler Verkehrsgesellschaft ein Busparkplatz mit Ladestationen errichtet. Die Verkehrsfreigabe des Bypasses erfolgt am Freitag, 12. Dezember um 12 Uhr. 


Mehr Verkehrsflüssigkeit auf der B 189 Mieminger Straße in Imst: Das bringt der neue Bypass beim Kreisverkehr „Auf Arzill“. Nach dem Baubeginn im Herbst dieses Jahres wird die neue Spur am Freitag, 12. Dezember, ab 12 Uhr für den Verkehr freigegeben. Der Bypass zweigt kurz nach der Brücke unterhalb des Gymnasiums von der B 189 Mieminger Straße ab und mündet in einen eigenen Fahrstreifen direkt in der Meraner Straße. Seitens des Landes wurden insgesamt 150.000 Euro investiert. 

Mehrwert für die Stadt Imst

Der Bypass in Imst ist einmal mehr eine Maßnahme des Fernpass-Pakets, die direkt der Bevölkerung zugutekommt. Der Bypass verbessert die Verkehrssituation vor Ort, steigert zudem die Verkehrssicherheit und stärkt damit die Mobilität in der Region“, betont LHStv Josef Geisler. Dem schließt sich auch der Bürgermeister von Imst, Stefan Weirather, an: „Der Bypass ist ein Mehrwert für unsere Stadt. Vor allem zu Stoßzeiten kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Rückstaus im Bereich des Kreisverkehrs ‚Auf Arzill‘. Der Bypass optimiert den Verkehrsfluss und minimiert somit Verzögerungen.“ Durch die Einbahnregelung in der Kramergasse würden viele Bürger:innen der Oberstadt auf dem Weg in die Unterstadt diesen Straßenabschnitt nutzen. Da es sich um ein Projekt der Landesstraßenverwaltung handelt, entstanden für die Stadtgemeinde Imst keine zusätzlichen finanziellen Belastungen.

Neuer Busparkplatz mit Ladestationen 

Baulich vom Kreisverkehr getrennt errichtet die Ötztaler Verkehrsgesellschaft einen neuen Busparkplatz mit sechs modernen Ladestationen für Busse, eine Trafostation und einen Kanalanschluss für eine WC-Anlage für die Busfahrer:innen. Eine gemeinsame Beleuchtung für Straße und Parkplatz erhöht die Verkehrssicherheit zusätzlich. Die Arbeiten am Busparkplatz werden im Frühjahr 2026 fertiggestellt. Auch der Imster Verkehrsreferent und 1. Vizebürgermeister Thomas Schatz zeigt sich erfreut: "Die Umsetzung des neuen Busparkplatzes mit den Ladestationen, ist zur weiteren Förderung einer nachhaltigen Mobilität zu begrüßen."

Zahlen zum umgesetzten Bauvorhaben

Für das gesamte Bauvorhaben (Bypass und Busparkplatz) wurden insgesamt rund 1.000 Meter an Leitungen verlegt, 4.600 Kubikmeter an Boden ausgehoben sowie 1.150 Tonnen Asphalt und 3.000 Kubikmeter Schotter verwendet. 

Die Ausführung erfolgte durch die Firma Bodner im Auftrag der Landesstraßenverwaltung. Die Stadtwerke Imst waren ebenfalls Projektpartner und führen die Verkabelung bzw. ganze Elektrotechnik aus.

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