Land Tirol fördert wirksamen Hitzeschutz in Wohnungen

Veröffentlichungsdatum29.07.2026Lesedauer2 MinutenKategorienInformation, Umwelt
Eine Nahaufnahme eines Gebäudes

Rollläden, Raffstores oder Markisen halten die Sonnenstrahlen bereits vor dem Fenster ab und verhindern so ein Aufheizen des Innenraumes.

Angesichts zunehmend heißer Sommer gewinnt ein wirksamer Schutz vor Überwärmung in Wohnräumen immer mehr an Bedeutung. Um Tirolerinnen und Tiroler dabei zu unterstützen, ihre Wohnungen klimafit zu machen, fördert das Land Tirol im Rahmen der Wohnbauförderung außenliegenden, elektrisch betriebenen Sonnenschutz. Die Förderungen stehen sowohl für Neubauten als auch für Sanierungsprojekte zur Verfügung und helfen dabei, Wohnräume nachhaltig vor Hitze zu schützen.


Die diesjährigen Hitzewochen zeigen deutlich: Sommerliche Hitze wird zunehmend zur Belastung – auch in den eigenen vier Wänden. Damit Wohnräume auch bei steigenden Temperaturen angenehm bleiben, unterstützt das Land Tirol im Rahmen der Wohnbauförderung gezielt Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung. Im Mittelpunkt stehen dabei außenliegende, elektrisch betriebene Beschattungseinrichtungen, die verhindern, dass sich Wohnräume durch direkte Sonneneinstrahlung aufheizen.

Der Klimawandel ist längst auch in unseren Wohnungen angekommen. Gerade nach den vergangenen Hitzewellen ist klar: Wir müssen unsere Gebäude an die neuen klimatischen Bedingungen anpassen. Außenliegender Sonnenschutz ist dabei eine der wirksamsten Maßnahmen – und genau deshalb unterstützen wir diese Investitionen mit der Tiroler Wohnbauförderung“, betont Wohnbaureferent LHStv Philip Wohlgemuth.

Außenliegender, elektrisch betriebener Sonnenschutz hat Vorrang

Gefördert werden unter anderem außenliegende Raffstores oder Rollläden, die elektrisch betrieben werden, beispielsweise mit einem integrierten Solarpanel. Der große Vorteil: Die Sonneneinstrahlung wird bereits vor dem Fenster abgehalten und die Räume heizen sich deutlich weniger auf. Solche Maßnahmen sind sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen förderfähig.

Erst wenn passive Maßnahmen wie ein außenliegender Sonnenschutz nicht ausreichen, kann auch der Einbau einer aktiven Kühlung sinnvoll sein. „Unser Grundsatz lautet: Hitze gar nicht erst ins Gebäude lassen, statt sie im Nachhinein energieintensiv wieder hinauszukühlen. Das spart Energie, schützt das Klima und erhöht gleichzeitig den Wohnkomfort“, so Wohlgemuth.

Wohnkomfort steigern und Energie sparen

Neben einer höheren Wohnqualität leisten wirksame Beschattungssysteme auch einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz. Wer Räume bereits durch bauliche Maßnahmen kühl hält, benötigt deutlich weniger Energie für eine nachträgliche Kühlung.

Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle. Deshalb investieren wir nicht nur in leistbaren Wohnraum, sondern auch in klimafitte Wohnungen, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sind. Die Tiroler Wohnbauförderung unterstützt die Menschen dabei ganz konkret“, so Wohlgemuth abschließend.

Mehr Informationen unter Sonnenschutzeinrichtung | Land Tirol

DatenquellePresseaussendung Land Tirol