Imster Buabefåsnåcht 2026 begeisterte tausende Besucher

Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen lockten am 8. Februar tausende Zuschauerinnen und Zuschauer aus nah und fern sowie zahlreiche Ehrengäste zur Imster Buabefåsnåcht. Die 6- bis 15-jährigen Buabe boten erneut ein beeindruckendes Spektakel. Das gelebte Brauchtum braucht sich jedenfalls keine Sorgen um den Nachwuchs zu machen.


Der Wettergott dürfte ein Imster Fåsnåchtler sein: Kaiserwetter und frühlingshafte Temperaturen sorgten am 8. Februar für eine großartige Besucherkulisse bei der Buabefåsnåcht. Nicht nur bei den 6- bis 15-jährigen Buabe stieg das Fånachåchtsfieber gehörig an. 

Beim Aufzug der Masken am Sonntagvormittag von der Unter- in die Oberstadt säumten bereits Tausende die engen Gassen. Neben dem Bären- und Hexenwagen sorgten auch die kleinen "Aufzugswagelen" für Staunen. Während die „Bären“ den Innsbrucker Alpenzoo nachgebaut hatten, zeigte der Umzugswagen der „Hexen“ einen Imster Kindergarten.

Schließlich wartete nach der Ankunft beim "Bonder" alles nur noch auf das Zwölfeläuten bei der Pfarrkirche. Um Punkt 12 Uhr ertönte der sehnlichst erwartete Glockenschlag und ein Raunen ging durch das Publikum. Die Glocken verstummen und die Stadtmusikkapelle spielte den Fåsnåchtsmarsch. Der schwarz-weiße Turesackner führte die Ordnungsmasken - die Wiflig, Baure- und Turesackner, die Altfrank-, Mohren- und Engelspritzer und die Kübelmaje - an. Dann folgten die Roller- und Schellerpaare mit ihrem prächtigen Aufputz. Auch die Laggepaarle, Hexen, Hexenmusig, Korbweibelen, Vogelhändler, Bären und Bärentreiber machten sich auf den Weg. Der erste "Kroas" wurde von den Rollern und Schellern und den Laggepaarlen gebildet und im Publikum kannte die Begeisterung kein Halten mehr. Selbstverständlich zeigten sich auch die Eltern stolz.

Farbenprächtiges Spektakel 

Auf dem Weg in die Unterstadt wurden Bekannte aus dem Publikum sowie die zahlreichen  Ehrengäste, darunter Stadtpfarrer Dekan Franz Angermayer, Bürgermeister Stefan Weirather, Nationalrätin Margreth Falkner, Bundesrat Christoph Stillebacher, Landeshauptmann-Stv. Philip Wohlgemuth und Bezirkshauptfrau Eva Loidhold sowie die Stadt- und Gemeinderäte in den insgesamt sechs "Kroasen" mit einem Gangle "eingeführt". Dazwischen unterhielt die Buabelabra, die Kamineler/Ruassler zeigten waghalsige Klettermanöver, die "Rofn-Kathl" wurde lautstark verteilt und der Bären- und Hexenwagen folgten dem Umzug. Entlang der Umzugsstrecke sorgten die Wagenbauer mit eigenen Ständen für die Bewirtung der Zuschauer.

Frenetischer Applaus beim „Schlusskroas“

Nach der Pause bei der Johanneskirche erfolgte der Zug über die Kramer- und die Schustergasse  hin zum Stadtplatz. Dort versammelten sich alle Maskierten zum "Schlusskroas". Das "Zommschalle" um 17 Uhr war der emotionale Höhepunkt – danach wurden die Masken abgenommen. 

Nach dieser diszipliniert durchgeführten und beeindruckenden Vorstellung ernteten die Buabe frenetischen Applaus. Dieser galt auch für die zahlreichen helfenden Händen, die fleißig im Hintergrund auf diesen Tagen hingearbeitet haben. Alle Beteiligten von Alt bis Jung und aus allen sozialen Schichten in Imst haben wieder eindrucksvoll an einem Strange gezogen. Für die rund 250 beteiligten Kinder und Jugendlichen war es ein unvergesslicher Tag, und auch die tausenden Besucher war sich einig, dass es eine „schinae Fåsnåcht wår“. 

Ehrengäste zeigten sich begeistert

Auch die zahlreichen Ehrengäste aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Tourismus und Verwaltung zeigten sich von der Imster Buabefåsnåcht begeistert. Bürgermeister Stefan Weirather, die beiden Vizebürgermeister Thomas Schatz und Marco Seelos sowie Fasnachtsobmann Manfred Waltner begrüßten unter anderem die Landesräte Mario Gerber, René Zumtobel und Jakob Wolf, die Landtagsabgeordneten Beate Scheiber und Benedikt Lentsch, Gemeindeverbandspräsident Bgm. Karl-Josef Schubert, zahlreiche Bürgermeister aus dem Bezirk, eine Abordnung aus der deutschen Partnerstadt Rottweil sowie die befreundeten Fasnachts-Vertreter aus dem Tiroler Oberland und dem Südtiroler Tramin.

Das nächste Schemenlaufen findet am Sonntag, 13. Februar 2028 statt - die nächste Buabefåsnåcht im Jahr 2030.

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