Gunglgrünerbach: Neues Geschiebebecken erhöht die Sicherheit

Die Stadtgemeinde Imst hat im Herbst 2025 mit der Erweiterung des bestehenden Geschiebebeckens am Gunglgrünerbach ein wichtiges Projekt umgesetzt. Diese Maßnahme trägt nicht nur zur Gefahrenprävention bei, sondern ermöglicht auch die Erweiterung der städtischen Deponie „Gunglgrüner Schlucht“. Zudem wird einerseits die Sicherheit entlang der B171 Tiroler Straße nachhaltig verbessert und andererseits die darunterliegende Industriezone zusätzlich geschützt. 


Oberhalb der B171 Tiroler Straße wurde das Geschiebebecken im Bereich der Deponie „Gunglgrüner Schlucht“ der Stadtgemeinde Imst erweitert. Die Arbeiten begannen Anfang Oktober 2025 und konnten nach rund drei Wochen abgeschlossen werden. Dabei wurde das bestehende Becken freigelegt, ausgebaggert und erosionssicher mit Wasserbausteinen verkleidet. Der ablaufseitig errichtete Geschieberechen sowie die Absturzsicherung (Holzzaun) wurden vom städtischen Bauhof in Eigenregie umgesetzt. Zusätzlich wird in den kommenden Wochen noch eine Leitschiene installiert, da in unmittelbarer Nähe die Landestraße in einer Kurve vorbeiführt und ein Forstweg abzweigt.

Restarbeiten werden im Frühjahr 2026 abgeschlossen

Durch die Erweiterung konnte das Volumen des Beckens deutlich erhöht werden: Statt bisher 150 Kubikmeter fasst es nun 335 Kubikmeter Geschiebematerial.  Mit der Umsetzung dieser Baumaßnahme kann die geplante Erweiterung der städtischen Deponie nun umgesetzt werden. In diesem Bereich verläuft der Gunglgrünberbach in einem Betongerinne (Verrohrung). Gleichzeitig erhöht das erweiterte Geschiebebecken die Sicherheit und bietet einen zusätzlichen Schutz für die B 171 Tiroler Straße und die darunterliegende Industriezone

Die abschließenden Restarbeiten, wie Begrünung und Bepflanzung, sind für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Die Projektabwicklung erfolgte durch die Bauabteilung (Tiefbau) der Stadtgemeinde Imst.

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