Vom 20. bis 22. März 2026 erlebten die Pfarrgemeinden des Seelsorgeraums Imst‑Gurgltal – Imst, Tarrenz und Imsterberg – ein besonderes Ereignis: die bischöfliche Visitation. In diesen drei Tagen besuchte Bischof Hermann Glettler die drei Pfarren persönlich. Auch wenn der Begriff „Visitation“ zunächst etwas offiziell oder ungewohnt klingen mag, verbirgt sich dahinter ein zutiefst positives und lebendiges Geschehen: Im Mittelpunkt steht die Begegnung des Bischofs mit den Menschen. Während seines Aufenthalts führte Bischof Glettler zahlreiche Gespräche – unter anderem mit ehrenamtlich Engagierten, politischen Vertreter:innen sowie Verantwortlichen aus den Vereinen.
Vor zwei Jahren wurde der Seelsorgeraum Imst-Gurgltal feierlich errichtet. Im Rahmen der bischöflichen Visitation vom 20. bis 22. März 2026 besuchte der Bischof von Innsbruck, Hermann Glettler, die drei Pfarren Imst, Tarrenz und Imsterberg. Im Mittelpunkt seines Besuches stand – ganz im Sinne eines Hirten – die Begegnung mit den Menschen.
Während des dichten dreitägigen Programms absolvierte der Bischof zahlreiche Termine. Unter anderem führte er Gespräche mit ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen, politischen Vertreter:innen und Mitgliedern der örtlichen Vereine. Neben einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche Tarrenz am Freitag wurde am Samstag in Imsterberg eine Jugendmesse gefeiert.
Passend zum "Weltwassertag" nahm Bischof Glettler in der "Stadt der Brunnen" in Imst auch die Segnung des "Schutzengel-Brunnens" und der Rosengartenschlucht vor. In diesem Rahmen wurden auch die Sieger:innen des Fotowettbewerbs "Tiroler Brunnen im Schnee" gekürt. Neben dem Bischof waren auch Initiator Gebi Schatz (Obmann der Brunnengemeinschaft), Dekan Franz Angermayer, Bundesrat Christoph Stillebacher, Bürgermeister Stefan Weirather und der Imsterberger Bürgermeister Richard Bartl anwesend.
Ein weiterer Höhepunkt war eine Lesung im Gasthof Hirschen in Imst, bei der Bischof Glettler aus seinem Buch „Nicht den Hass, die Liebe wählen“ las und zudem sein neues Werk „Dein Herz ist gefragt“ vorstellte.
Den feierlichen Abschluss bildete am Sonntag ein gemeinsamer Festgottesdienst des Seelsorgeraumes in der Pfarrkirche Imst. Zahlreiche Gläubige aus den drei Pfarrgemeinden Imst, Tarrenz und Imsterberg nahmen daran teil, ebenso Vertreter:innen des öffentlichen Lebens sowie Traditionsvereine und Fahnenabordnungen.
Unter den Anwesenden befanden sich Bürgermeister Stefan Weirather, seine Amtskollegen Stefan Rueland (Tarrenz) und Richard Bartl (Imsterberg), Stadtrat Helmuth Gstrein sowie die Gemeinderäte Norbert Praxmarer, Stefan Handle, Christian Gasser und Friedl Fillafer. Die Begrüßung des Bischofs, der Geistlichkeit und der politischen Vertreter erfolgte durch die Traditionsvereine beim Widum, bevor der feierliche Einzug in die Pfarrkirche stattfand.
In seiner Predigt blickte Bischof Glettler auf die vielen Begegnungen und Gespräche der vergangenen drei Tage zurück und betonte, dass er zahlreiche Impulse und Inspirationen mit nach Innsbruck nehmen werde. Musikalisch wurde der Festgottesdienst vom Kirchenchor mit Orgelbegleitung gestaltet.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Landesüblicher Empfang mit den Traditionsvereinen sowie Abordnungen aus Imst und der Umgebung statt. Nach der Ehrensalve der Imster Schützenkompanie und dem Abschreiten der Formationen griff der Bischof beim Ständchen der Stadtmusik Imst sogar persönlich zum Dirigentenstab.
Zur abschließenden Agape vor der Kirche waren alle Gläubigen eingeladen. Viele nutzten die Gelegenheit für kurze persönliche Gespräche und direkten Kontakt mit Bischof Hermann.
Die Visitation bot damit einen wertvollen Rahmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und das vielfältige kirchliche Leben im Seelsorgeraum sichtbar zu machen.
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