Antirassismus: Verwaltungspersonal mit Workshop sensibilisiert

Im Rahmen des Schwerpunkts 2025 "Gewaltschutz- und Antirassismus-Arbeit auf kommunaler Ebene" fand am 18. Februar 2025 ein Sensibilisierungsworkshop für das städtische Verwaltungspersonal statt. Durchgeführt wurde dieser von der ARA tirol (Antirassismus-Arbeit Tirol). Dabei wurden die Diversitätskompetenzen bestärkt und erweitert. 


Imst ist eine wachsende Stadt und hier leben Menschen aus 80 verschiedenen Nationen, die alle individuelle Lebensstile pflegen. Das gute Zusammenleben in Vielfalt ist daher ein wichtiges Ziel. Diese bunte Gesellschaft bietet jedem von uns viele Vorteile, stellt uns zugleich jedoch auch vor große Herausforderungen. Speziell im Arbeitsalltag, in Beratungssituationen und im Kundenkontakt braucht es deshalb eine große Diversitätskompetenz.

Das Land Tirol stellt bei der Vergabe von Förderungen unter anderem auch die Frage nach einem Gewaltschutzkonzept. So hat sich die Stadtgemeinde Imst dazu entschlossen, sich der Gewaltschutz- und Antirassismusarbeit auf kommunaler Ebene mit einem Schwerpunkt pro Quartal zu widmen und die Kompetenzen in diesem Themenfeld zu fördern. Im Herbst 2024 setze das Verwaltungspersonal mit der Teilnahme an der internationalen UN-Kampagne "Organe the World" bereits ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Imst setzt ein Zeichen!

Im ersten Quartal 2025 folgte nun am 18. Februar ein "Sensibilisierungsworkshop zum Thema Antirassismus und Nichtdiskriminierung für das städtische Verwaltungspersonal". Durchgeführt wurde dieser Workshop von Dr.in Miriam Hill von der ARA tirol (Antirassismus-Arbeit Tirol), die eine Anlauf-, Service- und Monitoring-Stelle für rassismus- und diskriminierungskritische Arbeit in Tirol ist. Sie gehört zur Organisation ZeMIT (Zentrum Migration Integration Teilhabe) mit Sitz in Innsbruck. Im Rahmen des Workshops gab Miriam Hill einen kurzen Umriss zum Thema Migration sowie zu den Formen und Ebenen von Rassismus. Ausführlich diskutiert wurde auch die Frage, was Rassismus (für mich) bedeutet? Neben der Sensibilisierung und einem gemeinsamen Austausch wurden auch die Diversitätskompetenzen der Teilnehmenden bestärkt und erweitert.

"Dieses Thema ist in der jetzigen Zeit immer mehr von Bedeutung und daher ist eine Auseinandersetzung auch für das Verwaltungspersonal notwendig und wichtig. Als kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir in unserer beruflichen Rolle zum Teil auch automatisch Botschafterinnen und Botschafter für gesellschaftliche Themen. Wir repräsentieren die Haltung der Stadtgemeinde Imst im unmittelbaren Kundenkontakt", 

verweist Stadtamtsdirektor Mag. Martin Schönherr.

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